30. Erlanger Bismarckstraßenfest

am 20. | 21. und 22. Juli 2018 – diesmal 3 Tage!
Freitag 18 – 23.00 | Samstag 14.00 – 23.00 | Sonntag 11.00 – 22.00
im südlichen Teil der Bismarckstaße in Erlangen

Am 20. | 21. und 22. Juli 2018 trifft sich die feiernde Menge zum inzwischen 30. Straßenfest in der Erlanger Bismarckstraße – deshalb feiern wir diesmal auch drei Tage.
Alle Bands treten ohne Gage auf und das Fest wird von gegenwärtigen und ehemaligen BewohnerInnen des Viertels organisiert. Wie jedes Mal geht ein Teil des Erlöses als Spende an politische und soziale Projekte.
Fürs leibliche Wohl gibt’s ein hervorragendes Landbier aus der fränkischen Schweiz und natürlich allerhand Nichtalkoholisches, hauseigen Gegrilltes und selbstgebackenen Kuchen, sowie Nudeln, Wurst und Wein vom italienischen „Ya-Pasta“ – Stand.

Das Musikrogramm steht noch nicht fest.

29. Erlanger Bismarckstraßenfest

am 15. und 16. Juli 2017
Samstag 16.00 – 23.00 | Sonntag 11.00 – 23.00
im südlichen Teil der Bismarckstaße in Erlangen

Musikrogramm 2017

Samstag 15. Juli
17 Uhr | Safe to Surf | Punkrock aus Erlangen
Wie eine internationale Studie kürzlich ergab, gehen viele Menschen zu selten stark ab und leiden unter einem auffälligen Mangel an Punkrock.
Um dem Abhilfe zu schaffen, empfiehlt das Bundesministerium für guten Geschmack daher die Band Safe To Surf aus der Punkrock-Hauptstadt Erlangen. Die vier Jungs seien, so der offizielle Wortlaut, mit ihrer „ausgewogenen Mischung aus Rock’n’Roll und bärtigem Punk genau das richtige Präparat für seelische Ausgeglichenheit und ein willkommener Ansporn zum Freisetzen von angestauter Energie“.
Also gönnt euch, bzw: Let’s go! 😉

18:30 Uhr | Stickmen | Selfmade Pop
STICKMEN spielen anspruchsvolle Popmusik mit Texten, die etwas zu sagen haben. Die fünf sehr unterschiedlichen Charaktere sorgen für spannende Musik, gelegentliche Einflüsse von Reggae und Ska fahren dabei ordentlich ins Tanzbein. Die Band gibt es schon seit gefühlten hundert Jahren, wechselnde Besetzungen ließen die Musik stetig reifen. Sie sind in Erlangen zu Hause, aber nur selten auf heimischen Bühnen zu erleben. Umso mehr sollte man sich diesen Abend nicht entgehen lassen.
STICKMEN singen starke Songs!

20:00 Uhr yellowbelly | Folkpop
Yellowbelly stehen für eine außergewöhnliche Mischung musikalischer Einflüsse, von walisischem Folk über quietschvergnügten Britpop bis hin zu melancholischen Balladen und Anleihen aus Bluegrass und Country.  Sie greifen also auf die populären und manchmal auch weniger populären musikalischen Traditionen der letzten Jahrzehnte zurück und lassen sich in keine musikalische Schublade sperren.

21:30 Uhr | Big wide blue | Blues – Soul – Funk – Rock
Gute Songs wollen nicht archiviert, sondern gespielt, geliebt und gelebt werden. Bekanntes und weniger Bekanntes aus verschiedenen Epochen, wo immer es spannende Songs gibt: BIG WIDE BLUE will sie alle!!! So finden sich Großartigkeiten von Jimi Hendrix, Aretha Franklin, Mother’s Finest und den Beatles plötzlich neben weiteren von John Mayer, Beth Hart, Ruthie Foster oder vielen anderen. BIG WIDE BLUE, eine sechsköpfige Combo mit viel Spielfreude und Virtuosität.

Sonntag 16. Juli
11:00 Uhr | Klezmaniaxx | Klezmer-Brass
Wie die Klezmer-Brassbands der 1920er spielen die Klezmaniaxx eine flotte, tanzbare Interpretation traditioneller Melodien. Dabei wird höchste Feierstimmung geboten: Lieder zum Mitklatschen und vor allem zum Mittanzen. Musik, die aus dem Bauch kommt und direkt in die Füße geht. Ruhig auf dem Platz sitzen bleiben kommt nicht in Frage!

13:00 Uhr | Heimspiel | Singer/Songwriter
Die Heimspiel-Konzertreihe wird über zehn Jahren von Singer/Songwritern aus dem Umfeld des Erlanger Zollhausviertels getragen. Es treten etwa zehn MusikerInnen auf, die jeweils drei Songs spielen. Auch auf dem Erlanger Bismarckstraßenfest wird seit Jahren ein Heimspiel ausgetragen.

15:00 Uhr | Funkloch krautaffiner instrumental-psychedelic-Rock
Maschinell treibende Bassläufe und fetzige bis groovige Beats mischen sich mit einem Gitarrenspiel das die Bandbreite zwischen tiefdröhnenden Riffs und atmosphärisch verspulten Solis perfekt auszunutzen versteht. Die Band besteht aus Ralph Moore am Bass, Michael Grebner hinterm Set und Thomas Wolff an der Gitarre. Die Band glänzt in ihren Arrangements durch Komplexität und Spielfreude, sodass sie dabei völlig ohne Gesang auskommt.

16:00 Uhr | Les trois sans façon | Trio für französische Musik
Bei Konzerten begeistern Les trois sans façon das Publikum mit charmanter Moderation, aufschlussreichen Anekdoten und Humor. Sie nehmen uns mit auf eine Reise durch die vielfältige musikalische Landschaft Frankreichs. Keiner muss sich Gedanken machen, wohin die Reise führt, denn der französische Bandleader Christophe Jardin zieht das Publikum in seinen Bann und die Dinge passieren von ganz alleine. Manches ist poppig-modern, anderes ist tief verwurzelt im klassischen Chanson. „Les trois“ erlauben sich aber auch Ausflüge in groovigen Boogie oder melodische Baladen. Mit Reinfried Bartholomäus und Jan Plogsties am Piano, Akkordeon, Bass, Cajon und Gitarren hat sich ein Trio für französische Musik gefunden, das für Tiefgang und Spielfreude zugleich steht.

17:00 Uhr | Jack Masala | Septett – schrulliges Varieté
„Jack Masala ist ein schrulliges Varieté“
Eine Band, die sich nicht an die Spielregeln der Musikstile hält und damit zum Nachdenken genauso anregt wie zu brüllendem Gelächter. Witzige Texte, feine Bläsersätze, bombastische Zirkusmusik.

18:30 Uhr | [Jo:] | Deutschrock
Die Erlanger Band [jo:] wurde von den beiden Musik-Verrückten Oliver Székely (Gitarre, Gesang) und Jürgen Einsiedel (Bass, Gesang) aus der Taufe gehoben. Angesagt sind deutsche Texte mit Leichtigkeit und Tiefgang. [jo:] steht für Ohrwurm-Melodien, raue Härte, leise Töne und lange Improvisationen. Udo Lindenberg trifft auf Cream, Rio Reiser auf Mother’s Finest. Zusammen mit Tilo Heider an den Drums entwickeln Sie eine Power-Trio-Energie, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

20:00 Uhr | Mellosheen | Postpop
Sind hallo Gestern und guten Morgen.
Ihr Kleid nennen sie Postpop, ihr Universum groß.
Vier Menschen mit Saiten-, Schlag-, Tasten- und Blasinstrumenten.
Irgendwo zwischen hier und dort nicht.
Guido Apel: Gesang, Gitarre
Jens Kußman: Drums, Gesang
Volker Hofmann: Bass, trompete, Gesang
Dominik Tremel: Keys, Posaune, Akkordeon, Gesang
Aktuelles Album: Pinpricks (2016, DIY)

21:30 Uhr | Zenga | Shoegaze, Dreampop
Hoch über den Dächern Japans glimmt die Luft. Dichte, aufgeheizte Rauchschwaden verdunkeln die Glut einer mühsam aus Erle gezimmerten Kammer. Aale werden in traditioneller Weise von zwei jungen Finnen über getrocknetem Seetang geräuchert bis das salzige Meerwasser langsam in den letzten Atemstunden aus den kleinen Kerlen verschwunden ist. Immer wieder wird dieser intensive Prozess neu angefeuert, durch das anfeuchten des Tangs mit triefenden Wasserlilienwurzeln. Jedes mal ein Zischen. Jedes mal heißer Rauch.
Keine fünfzig Meter tiefer, etwa auf Höhe des 43. Stockwerks eines dieser Himmelstürme, verkleben vier Männer und eine Frau hungrig und sorgsam ihre Fußballbilder in Sammelheften, die sie auf einem der zahlreichen Flohmärkte Asiens erstanden hatten. Die 90er waren kein Zufall – sie waren Mythos. Sie waren Haptik. Wirklich Berühren wurde groß geschrieben. Jede Möglichkeit des Drucks und der Zärtlichkeit wurden verfeinert und vertieft. Es entstand eine Eleganz der Rhythmik ohne in Bewegung zu geraten. Ein Tanz des Gefühls zwischen Spannung und Heiterkeit. Jeder Wimpernschlag küsste eine nie dagewesene Sensibilität. Wäre der Himmel ein Spiegel gewesen, verglühten wir doppelt beim Hören von Zenga. Eine Band im Guss. Klare Ströme und verwinkelte Keys erklären mit wenigen Worten Gesang zu einer Ode ans Meer. Weitwinklig strahlen Gitarre und Bass in den lebendig hallenden Raum, der sich wohlfühlt im Schweben. Und während die Drums der Präzision die Stockwerke anzeigen, wird jede Treppenstufe zu Rauch. Gleich gibt es Aal.

2017 gehen 1,20 Euro (2 x 60 Ct) pro Liter Bier als Spende an:

SEA WATCH
Sea-Watch e.V. eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Flüchtenden verschrieben hat. Angesichts der humanitären Katastrophe leistet Sea-Watch Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein.

WATCH THE MEDITERRANEAN ALARMPHONE 
Watch the Mediterranean Sea Alarmphone ist ein selbstorganisiertes Call-Center für Geflüchtete, die im Mittelmeer in Seenot geraten. Dieses Projekt wurde im Oktober 2014 von einem Aktivist*innen-Netzwerk aus Europa und Nordafrika ins Leben gerufen. Jeder gemeldete Notfall wird dokumentiert und bis zu einer sicheren Rettung öffentlichkeitswirksam begleitet, ggf. wird weitere Unterstützung mobilisiert. Auf diese Weise wird auf die Verantwort-lichen – so weit wie möglich – Druck ausgeübt, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

Aktion Kleidertausch der NAJU

Samstag, 15.7. auf dem Bismarckstrassenfest

Es ist mal wieder nur die Staubmaus im Kleiderschrank unterwegs, aber keine Kröte mehr im Geldbeutel? Kein Thema, die Naturschutzjugend Bayern will nicht nur die Natur schützen, sondern sich auch gegen die Kleiderschrank-Staubmaus-Plage und die Kröten-Ausrottung einsetzen! Mach mit bei unserer Kleider- Tausch- Aktion auf dem Bismarckstraßenfest.

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28. Erlanger Bismarckstraßenfest 2016

am 16. und 17. Juli 2016
Samstag 16.00 – 23.00
Sonntag 11.00 – 23.00
im südlichen Teil der Bismarckstaße in Erlangen

Programm:

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Samstag, 16.07.2015

17 Uhr: Ramon Revolt  y amigos 
Ramon Revolt ist ein 2014 in Erlangen gestarteter Solo- Künstler, der zunächst eigentlich nur seine Ideen als Aufnahmen ohne Bandkompromisse verwirklichen wollte.  Da bei Musik ohne der Atmosphäre des Liveerlebnis jedoch etwas grundlegendes fehlt, entwickelte sich aus diesem Vorhaben mit der Unterstützung eines Freundes bald ein dynamisches Akustik Duo.  Ihr Sound kommt dem Genre des Akustikpunks dank der  treibenden Cajon Beats und den gerne auch mal gesellschaftskritischen Texten mit Augenzwinkern wohl  am nächsten.  Wie bei einer Revolte darf bei allem aufbegehren aber auch der  Spaß am Leben nicht zu kurz kommen – erst sich und dann etwas Bewegen lautet daher das Motto dieser Live-Revolte.

18.30 Uhr: The Educated Apes
The Educated Apes sind vier Leute wie rasierte Affen. Nur etwas gebildeter. Die Ober- und Mittelfranken sind unter anderem beeinflusst von Social Distortion, Ramones, Johnny Cash oder auch Scotty Moore. The Educated Apes bewegen sich irgendwo zwischen Pub Rock, Roots Rock und Rock n Roll, haben jedoch ihren ganz eigenen Sound, der die Genre-Grenzen gerne überschreitet. Erste Erfolge konnte die junge Band 2015 erzielen, als sie das Sticky Fingers Festival eröffnete und vor Bands wie „Madball“ oder „The Baboon Show“ spielten, woraufhin schnell weitere Auftritte folgten, unter anderem im E-Werk in Erlangen, im Live Club in Bamberg und auch der Freiheitshalle in Hof.
The Educated Apes auf Soundcloud: soundcloud.com/theeducatedapes

20 Uhr: Nine Daise Wonder
Blumig schröngen die Frauen, blumig und brutal: Nine Daise Wonder aus Fürth liefern Old-School Punkrock in der klassischen Trio-Besetzung. Seit 22 Jahren arbeiten sie daran, noch schneller, noch härter und noch blonder zu werden. Dass stetig an neuem Material gearbeitet wird, ist eine Selbstverständlichkeit und so darf man man sehr gespannt sein auf einen ihrer raren Livegigs unter dem Motto Drei Musikerinnen, freundlich bis aufs Blut, ruinieren sich für „ ihr Publikum“. Yeah!
http://www.ninedaisewonder.de
     
http://ninedaisewonder.bandcamp.com

21.30 Uhr: Overcrowded Elevator
Overcrowded Elevator ist eine Indie-/Alternative-Band aus der fränkischen Metropolregion Nürnberg. Für die Jungs, die sich Anfang des Jahres 2013 zusammenschlossen, stand schnell fest, dass man mit Eigenkompositionen auf die Bühne will. Im Februar 2015 erschien dann die erste EP „Flashcopter“ mit sechs Songs über Themen wie Freiheit, Freundschaft, Urlaub, aber auch Tod.
Neben zahlreichen Auftritten im MUZ-Club Nürnberg, dem E-Werk Erlangen oder dem Live-Club in Bamberg zählen diverse Live-Acts bei den Radiosendern Star FM, Radio Energy und Radio-Z zu den bisherigen Highlights der Band. Ganz besonders stolz sind die Jungs auf die Erstplatzierung ihres Hits „Florida“ bei den Jahrescharts 2015 der Musikzentrale Nürnberg und der lokalen Leidenschaften von Radio Z.
Aktuell arbeitet die Band an der nächsten CD, die im Sommer/Herbst 2016 erscheinen wird. Auch ein erstes Musikvideo ist in Arbeit und wird demnächst erscheinen.
Ihr Proberaum, der sich im Keller befindet und – dank schwerem Equipment – nur über einen regelmäßig von Musikern total überfüllten, kleinen Fahrstuhl zu erreichen ist, lieferte die perfekte Vorlage für den Bandnamen: Overcrowded Elevator!
Soundcloud: https://soundcloud.com/overcrowded-elevator

Sonntag, 17.07.2015
Sektfrühstück ab 11.00 (legendär)

11 Uhr: Klezmaniaxx
Wie die Klezmer-Brassbands der 1920er spielen die Klezmaniaxx eine flotte, tanzbare Interpretation traditioneller Melodien. Dabei wird höchste Feierstimmung geboten: Lieder zum Mitklatschen und vor allem zum Mittanzen. Musik, die aus dem Bauch kommt und direkt in die Füße geht. Ruhig auf dem Platz sitzen bleiben kommt nicht in Frage!

13 Uhr: Heimspiel
Die Heimspiel-Konzertreihe wird über zehn Jahren von Singer/Songwritern aus dem Umfeld des Erlanger Zollhausviertels getragen. Es treten etwa zehn MusikerInnen auf, die jeweils drei Songs spielen. Auch auf dem Erlanger Bismarckstraßenfest wird seit Jahren ein Heimspiel ausgetragen.

15 Uhr:  Curió Capoeira Erlangen Nürnberg – Capoeira-Show
Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst, die sich durch seine Vielfältigkeit grundlegend von allen anderen Kampfkünsten unterscheidet. Aus Afrika verschleppte Sklaven entwickelten einen Kampf, der sich als Tanz tarnt. Capoeira „kämpfen“ heißt Capoeira spielen. Dabei formen die Capoeiristas einen Kreis – portugiesisch „Roda“ genannt – in dem zwei Capoeiristas zu capoeiraspezifischer Musik spielen. Die Musik wird dabei selbst durch die „Bateria“ (Capoeiristas, die capoeiraspezifische Instrumente spielen und Lieder singen) erzeugt und die im Kreis stehenden Capoeiristas begleiten mit passendem Klatschen und singen den Chor. Dabei wird durch die Musik und deren verschiedene Rhythmen das Spiel in der Roda maßgeblich beeinflusst in Geschwindigkeit und Art des Spiels.

17 Uhr: Klezmer Streichduo
Lieder vom Balkan instrumental. Mit Cello und Bassgambe.

19 Uhr: Hobbygärtner
HaddnGaddn – Punkrock mit deutschen Texten.
Die Hobbygärtner sind eine junge 4-köpfige Band, die bodenständigen Punkrock mit deutschen Texten spielen und im April 2014 ihre 1. EP mit dem Namen „Turbosaat“ in Eigenregie veröffentlicht haben. Vergleichbar ist die Musik mit Bands wie ZSK, Die Toten Hosen und Montreal.
Ihre Stärke ist ihre einzigartige Bühnenshow, die sie mit ausgefallenen Kostümen und Bühnenbild für jeden im Publikum unvergesslich machen.

20.30 Uhr: A Blurred View
Postrock/Grunge. Den beiden Nürnbergern von A Blurred View gelingt mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang ein präziser Schnitt im Grunge. Ihr Aufatmen durch vertiefende Rhythmik lässt den Postrock mit angenehm klirrenden Sounds zu einer spannungsgeladenen Vielfalt verglühen. Jeder Ton befreiend dicht. Jede Kante schärfend elegant. Jeder Schlag aufbrausende Ruhe. 

22 Uhr: Bird Berlin
pop elektro pop. Blühend glitzernd und glänzend duftend fliegen Bird Berlins Federn ans Ohr. Stampfende Beats beben in unser Gemüt und lassen Tanzfüße fanatisch kreischen. Ekstatische Erotik, die beliebte Bewegung in verwirrende Verzückung verwandelt. Musikorgasmen umschmeicheln unsre Sinne und verzaubern mit gigantischen Gefühlsräuschen. „Wir sind wie Gold“ gibt die letzte Antwort auf die nie gestellte Frage, was mit uns Tänzern in den dunklen Nächten wirklich wurde. Wäre da nicht der unendlich ausgeschmückte Kitsch und das allgegenwärtige dadaistisch-ironische Moment würden wir tatsächlich nicht wissen wohin mit diesen klingenden Lichtbrechungen an Spiegeln und Mensch, die Schönheit in Eleganz verwandeln.

An beiden Tagen Kinderprogramm

Pro Liter Bier gehen 1,20 Euro als Spende an das Protestcamp gegen Ausgrenzung und Abschiebelager in Bamberg und an medica mondiale

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27. Erlanger Bismackstraßenfest

am 18. und 19. Juli 2015
Samstag 16.00 – 23.00
Sonntag 11.00 – 23.00
im südlichen Teil der Bismarckstaße in Erlangen

 

Samstag, 18.07.2015

17 Uhr: stickmen
have another banana!

19 Uhr: Dead City Rockets
Mehliger Punk Rock im Stil der späten 70er Jahre. Rotzig-melodisch geht es zur Sache im Stile von Bands wie den Sex Pistols, The Clash oder den U.S. Bombs.

21 Uhr: Toxic Avenger Band
Sie sind die Pioniere des Dancehall Reggae in Deutschland und haben ab Anfang der 90er schon bewiesen, dass Roots-Reggae nicht Alles ist.
Was aus einer Witz-Idee bei der Radiosendung Rastashock auf Radio Z in Nürnberg entstand (Moderator Mike 9 wollte nur mal ein paar Hörer zum DJ Soundclash = Rap-Wettbewerb herausfordern), wurde 1992 zu einer 7 köpfigen Live-Band, die sich dem Sound aus Jamaika verschrieben hat.
18 Jahre später kommt die Band wieder zusammen um erneut als Toxic Avenger Band anzutreten. Und siehe da…es groovt wieder. Also warum nicht, zumal sich die Toxies ja eigentlich nie aufgelöst haben.

Sonntag, 19.07.2015
Sektfrühstück ab 11.00 (legendär)

11 Uhr: Heimspiel
Die Heimspiel-Konzertreihe wird über zehn Jahren von Singer/Songwritern aus dem Umfeld des Erlanger Zollhausviertels getragen. Es treten etwa zehn MusikerInnen auf, die jeweils drei Songs spielen. Auch auf dem Erlanger Bismarckstraßenfest wird seit Jahren ein Heimspiel ausgetragen.

14 Uhr: Drum Art Groove Orchestra
heyo … huhu, wilde Percussion-Rhythmen, stampfende Groove’s, 40 Schüler_innen von Drum-Art trommeln, shakern, schütteln, tanzen und animieren das noch wildere Publikum zum Mitmachen!

15 Uhr: Le Poisson
Le Poisson spielen atmosphärische Rockmusik mit packenden Melodien, die jede Menge Pop-Appeal versprühen. In ihrer Musik vereinigen sich charismatischer Gesang und ausgefeilte Gitarrenmelodien mit treibenden Sounds und Rhythmen. Die Band besteht aus Sängerin Emily Hay, Schlagzeuger Manuel Turnwald, Bassistin Nicole Strohmer und Guitar Player Michael Le Noir.

17 Uhr: The Ruby Rascals
Soul und Rhythm & Blues der alten Schule. Songs großer Genre-Helden wie Aretha Franklin, Ray Charles, The Supremes oder Bobby Bland stehen bei den rubinroten Strolchen aus Erlangen genauso auf dem Programm wie wenig bekannte Songperlen von Betty Harris, Betty Wright, Etta James oder The Meters. Zwischen Southern Soul, New Orleans Funk, Motown und Memphis Soul finden The Ruby Rascals genug Spielraum, um den hitzigen, groovigen Stücken einen eigenen Dreh abzugewinnen.
Im Mittelpunkt der Band stehen die beiden Sängerinnen Gabriella Gruner und Kathrin Volbers, die nicht nur als leidenschaftliche, stimmgewaltige Solistinnen glänzen, sondern auch für ausgefuchste Satzgesänge sorgen.
Die Musiker hinter ihnen sind keine Unbekannten: Schlagzeuger Florian Fischer, Keyboarder Bastian Volbers, Bassist Bernie Sauer und Gitarrist Peter Point Gruner haben sich als Point & Die Spielverderber mit ihren originellen deutschsprachigen Songs bereits einen hervorragenden Ruf erspielt.

19 Uhr: Sound Organic Matter
„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu Schweigen unmöglich ist.“ Victor Hugo, 26.02.1802 – 22.05.1885 Französischer Schriftsteller
Mehr als nur ein Zitat, sondern der Leitsatz der vier Musiker.
Rund um diesen Leitsatz breiten Sound Organic Matter, kurz SOM, ihre Gefühle und Gedanken aus. Der Klang der Stimme verschmolzen mit den Tönen der Instrumente wird somit zum Organ der Band, sich auszudrücken. 
Nach mittlerweile fünf Jahren Bandgeschichte, einer EP, und über 120 gespielten Konzerten, ist aus den ambitionierten Nürnberger “Youngstern” eine solide, erwachsene Alternative Pop-Rock Band geworden.

21 Uhr: Superskank
Superskank greift Themen auf, die jeden betreffen, ob Liebesleid, soziale Ungerechtigkeit, (teilweise) unterbelichtete Nazis oder politische Unterdrückung, Abhörwahnsinn und Konsumterror (und auch das schlechte Wetter in Mitteleuropa) Wir sind auf der Seite derer die sich wehren und spielen gegen den täglichen Wahnsinn an –
mit treibenden Rhythmen und knackigen Bläsern – und das voll aufs Maul!
Superskank singt das, was viele nur denken und das in einem einzigartigen künstlerischen und musikalischen Duktus – mit unvergleichlicher Energie, die das Publikum mitreißt.
Superskank macht das Publikum lachen, tanzen, schwitzen, singen, grölen – und denken.

An beiden Tagen Kinderprogramm

Pro Liter Bier gehen 1,20 Euro als Spende an:
Wiederaufbau des Gesundheitssystems in Kobanê (medio international) und eine  Feuerwehr für Rojava!

Seit  Jahren herrscht in Syrien ein zerstörerischer Krieg. Ein großer Teil der Infrastruktur wurde zerstört und fast die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht. Im vorwiegend von Kurdinnen und Kurden bewohnten Norden des Landes haben die Menschen beschlossen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Seit 2011 wird in Rojava, einem Gebiet an der Grenze zur Türkei und dem Irak, der Aufbau kommunaler Selbstverwaltungsstrukturen vorangetrieben. Die Menschen vor Ort entwickeln so einen praktischen Gegenentwurf zu den von Gewalt, Ausgrenzung und althergebrachten Machtansprüchen geprägten Strukturen. Zum Schutz vor bewaffneten Angriffen, vor allem durch Angehörige der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), wurden die Volksverteidigungskräfte YPG und die Frauenverteidigungskräfte YPJ gegründet. Diese leisteten erbitterten Widerstand, befreiten Kobanê und schlugen den IS zurück.
Die Selbstverwaltung in Rojava wird allerdings von vielen Staaten nicht anerkannt und unterliegt einem Embargo der Anrainerstaaten. Dadurch fehlt es selbst an lebensnotwendigen Gütern wie Medizin und Nahrungsmitteln. Wesentliche öffentliche Infrastruktur wie Energie- und Wasserversorgung sowie Krankenhäuser wurden im Krieg zerstört. Projekte wie „Eine Feuerwehr für Rojava“  leisten praktische Untersützung vor Ort. Im Sommer wird auf Wunsch der Menschen in der Region ein Feuerwehrfahrzeug und dazugehörige Ausrüstung gekauft. Die ‚Feuerwehr für Rojava‘ soll dann vor Ort an die Mitglieder der lokalen Selbstverwaltung übergeben werden.

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Essen und Trinken

Essensangebot (lecker) und Getränke am Bismarckstraßenfest:

Bratwürste und Steaks von unserem Grillstand

Veganes Essen

Pasta und italienisches Spanferkel vom italienischen YA Pasta!-Stand

Falafel

Kaffe und Kuchen (selbstgebacken)

Crepes

Am Sonntag ab 11.00 gibts das (legendäre) Sektfrühstück  – natürlich auch mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.

Was wollt ihr trinken:

1 L Bier  oder Radler (Held Bräu) 6.-
0,5 L Bier (Held Bräu) oder Radler 3.-
Helles und dunkles Landbier aus der fränkischen Schweiz (Brauerei Held Oberailsfeld)
0,5 L Bier alkoholfrei (Kitzmann Kellerbier) 3.-

0,5 L Mineralwasser 2.-
0,5 L weißes Limo 2.-
0,5 L Spezi 2.-
0,33 L Cola oder Mirinda 2.-
0,5 L Orangenlimonade 2.-
0,33 L Biolimo NOW 2.-
0,5 L Club Mate 2.50
0,33 L Club Mate Cola 2.50
Orangen- oder Apfelsaft (0,5L) 3,-
Orangen- oder Apfelsaftschorle (0,5 L) 2.50

Rot- und Weißwein vom italienischen YA Pasta!-Stand

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Politik und Geld

Noch immer steht der unkommerzielle und selbstorganisierte Charakter des Festes im Vordergrund. Die Bands treten ohne Gage auf, alle MitarbeiterInnen machen umsonst mit und ein großer Teil des Erlöses (mindestens 1,20 Euro pro Liter Bier) wird an politische und manchmal auch soziale Projekte gespendet. Auf dem Fest selber informieren diverse Infostände, Schautafeln oder Aktionen über aktuelle Themen.

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Wie alles begann

1989 organisierten die BewohnerInnen zweier großer Wohngemeinschaften in der Bismarckstraße sehr spontan das erste Straßenfest. Was aus eine Laune heraus geboren und entsprechend chaotisch vorbereitet war, hat sehr viel Spaß gemacht und fand außergewöhnlich guten Zuspruch. Im Nachhinein bestanden kaum Zweifel, dass es eine Fortsetzung geben soll.

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