31. Erlanger Bismarckstrassenfest

13.07. – 14.07.2019 Samstag 16 – 23 Uhr | Sonntag 11 – 22 Uhr
Am 13. und 14. Juli 2019 trifft sich die feiernde Menge zum inzwischen 31. Straßenfest in der Erlanger Bismarckstraße.
Alle Bands treten ohne Gage auf und das Fest wird von gegenwärtigen und ehemaligen Bewohner*Innen des Viertels organisiert. Wie jedes Mal geht ein großer Teil des Erlöses als Spende an politische und soziale Projekte.
Fürs leibliche Wohl gibt’s ein hervorragendes Landbier aus der fränkischen Schweiz und natürlich allerhand Nichtalkoholisches, Wein und lecker Essen.

Vorläufiges Musikrogramm 2019

Samstag 13. Juli

18:30 Uhr | LazyFatCat | Akustik Punk&Rock Musik
Wie laut muss man sein um gehört zu werden?
Getreu dem Motto „Ist es zu laut, bist du zu alt“ interpretieren LazyFatCat aus Erlangen Rocksongs neu. Akustisch, aber dennoch tanzbar, mal zum Mitsingen oder einfach nur entspannt genießen.
Eine süffisante Mischung aus bekannten Pop- und Rocksongs und Lieder für Kenner der Punkrockszene. Egal ob jung oder alt, eines ist auf jeden Fall sicher: Klischeehafte, alleinunterhaltende Singersongwriter-Romantik sucht man hier vergebens. Bei LazyFatCat kommen alle auf ihre Kosten.

20:00 Uhr |  BREAD & BUTTER | Perlen der Rockmusik
Die Band BREAD & BUTTER gibt es seit 15 Jahren und seitdem ist viel passiert: Zahlreiche Konzerte, drei Album-Produktionen und wechselnde Gitarristen. Immer gleich geblieben ist die Stammbesetzung mit Leadsänger, Gitarrist und Songwriter Hannes Welsner, Bassist Frank Aberhan und Schlagzeuger Wolfgang März. Der Gitarrenmann Hans Günther Hupfer komplettiert den typischen Butterbrot-Sound aus Rock, Folk, Soul und mehrstimmigem Gesang.
Das aktuelle Programm der Gruppe besteht aus dem Best-of der bisher erschienenen Alben mit Eigenmaterial, vielen neuen Stücken, sowie aus einigen Perlen der Rockmusik vergangener Jahrzehnte, die musikalisch neu verpackt im bandeigenen Butterbrotpapier dargeboten werden. Und obendrauf wird die Band diesmal einen geradlinigen Altvorderen  ehren, der sich vor kurzem verabschiedet hat, nämlich Mr. Tom Petty: „Sail away, kill off the hours, you belong somewhere you feel free…“.
Inzwischen ist ein neues Album »grown up« erschienen – gesellschaftskritischer und persönlicher als bisher, wobei BREAD & BUTTER ihrem Konzept treu bleiben und englischsprachige Songs wie gemalte Bilder zaubern.

21:30 Uhr | Überraschung |

Sonntag 14. Juli

11:00 Uhr | Klezmaniaxx | Klezmer-Brass
Wie die Klezmer-Brassbands der 1920er spielen die Klezmaniaxx eine flotte, tanzbare Interpretation traditioneller Melodien. Dabei wird höchste Feierstimmung geboten: Lieder zum Mitklatschen und vor allem zum Mittanzen. Musik, die aus dem Bauch kommt und direkt in die Füße geht. Ruhig auf dem Platz sitzen bleiben kommt nicht in Frage!

13:00 Uhr | Heimspiel | Singer.Songwriter
Die Heimspiel-Konzertreihe wird über zehn Jahren von Singer/Songwritern aus dem Umfeld des Erlanger Zollhausviertels getragen. Es treten etwa zehn MusikerInnen auf, die jeweils drei Songs spielen. Auch auf dem Erlanger Bismarckstraßenfest wird seit Jahren ein Heimspiel ausgetragen.

14:30 Uhr | nicolas schmidt & poetry slam
Nicolas Schmidt liegt seit Jahren mit seinem Alter Ego „Herr Schmied“ mit seinen Schüler*innen im Clinch, mit einer Reihe junger Erlanger Slampoet*innen trägt er hier Texte über Gott* & die Welt vor.

15:00 Uhr | Erlanger Kneipenchor | trällern im Kneipenlicht
An den Tresen dieser Stadt.

17:00 | The Elephant Circus | Americana.Indiepop.Folk
Die Elefanten sind zurück in der Manege! Und zwar als Trio mit Uli Tsitsos (Vocals, Gitarre), Todd Denick (Bass) und Michael Szilovics (Schlagzeug). Neben etlichen Klassikern aus der mehr als 10 Jahren umfassenden Bandgeschichte wartet die Combo auch mit brandneuem Material auf. Der aktuelle Sound ist verglichen mit früheren Bandbesetzungen erdig-rockig, beinahe bluesig, in jedem Fall aber immer noch catchy und unverwechselbar elephantös. Die Songs stammen größtenteils aus der Feder von Uli Tsitsos.

18:30 | POINT & DIE SPIELVERDERBER | Odyssee zwischen Lakonie und Kampfgeist
Die Songs, die der Erlanger Gitarrist, Sänger und Songschreiber Peter „Point“ Gruner unablässig aus dem Ärmel schüttelt, machen glücklich: Ohrwurm-Melodien, die niemals glatt klingen, Harmonien, die im Blues und im Jazz wurzeln, vielfältige Grooves zwischen Rhythm & Blues, Rock’n’Roll und Folkrock, Texte, die mit verzweifeltem Optimismus und subtilem Witz von den Zumutungen des Alltags, den Abgründen der Liebe, dem Irrwitz des Menschseins und dem grenzenlosen Hunger nach dem Leben erzählen. Musik, zu der man tanzen, sich wegträumen, die man in sein Leben einbauen kann.
Seit Sommer 2018 präsentieren Point & Die Spielverderber ihr viertes Album „Seltsame Odyssee“. 11 neue Songs, die sich zwischen Lakonie und Kampfgeist in verschiedensten Variationen um ein Hauptthema drehen: Die Kunst des stilvollen Scheiterns. Und ja, doch, das macht tatsächlich Laune!

20:00 Uhr | CHUTNEY | jazzy.world blue.soul.reggae
Sie kochen Soulfood für die Ohren: smoothen Reggae und relaxten Soul, erdigen Blues, eine Prise Funk und Latinfeels. Das Rezept: eine spicy Gitarre und eine feurige Rhythmusgruppe, dazu ein lecker Saxophon getoppt von einer tollen Stimme; unter Zugabe von (Bitter-)Süßem und Scharfem (das Leben) gut durchgegroovt – Musik die unter die Haut geht und glücklich macht!
Chris Scharrer (voc, git) und Wena Müller (sax), Gerald Haussner (bass) und Klaus Schlepper (perc/drums) spielen ihre eigene Musik und interpretieren manchmal Songs bewegender Künstler/innen. Dazu kommen immer wieder mal Gastmusiker/innen, die ihre eigenen GeschmacksNoten untermischen.
Die Presse bescheinigte der Band „Gefühlstiefe“, „dichte Atmosphäre mit Wurzeln im ungeschminkten Leben“ und „volle Überzeugungskraft“. Als Duo, Trio oder Band spielte CHUTNEY auf zahlreichen Festen und Festivals sowie in unzähligen Clubs, u.a. als Support für Jamaica Papa Curvin.

21:30 Uhr | Bird Berlin Abschiedstour | pop elektro pop.
Blühend glitzernd und glänzend duftend fliegen Bird Berlins Federn ans Ohr. Stampfende Beats beben in unser Gemüt und lassen Tanzfüße fanatisch kreischen. Ekstatische Erotik, die beliebte Bewegung in verwirrende Verzückung verwandelt. Musikorgasmen umschmeicheln unsre Sinne und verzaubern mit gigantischen Gefühlsräuschen. „Wir sind wie Gold“ gibt die letzte Antwort auf die nie gestellte Frage, was mit uns Tänzern in den dunklen Nächten wirklich wurde. Wäre da nicht der unendlich ausgeschmückte Kitsch und das allgegenwärtige dadaistisch-ironische Moment würden wir tatsächlich nicht wissen wohin mit diesen klingenden Lichtbrechungen an Spiegeln und Mensch, die Schönheit in Eleganz verwandeln.