30. Erlanger Bismarckstraßenfest

am 20. | 21. und 22. Juli 2018 – diesmal 3 Tage!
Freitag 18 – 23.00 | Samstag 14.00 – 23.00 | Sonntag 11.00 – 22.00
im südlichen Teil der Bismarckstaße in Erlangen

Am 20. | 21. und 22. Juli 2018 trifft sich die feiernde Menge zum inzwischen 30. Straßenfest in der Erlanger Bismarckstraße – deshalb feiern wir diesmal auch drei Tage.
Alle Bands treten ohne Gage auf und das Fest wird von gegenwärtigen und ehemaligen BewohnerInnen des Viertels organisiert. Wie jedes Mal geht ein Teil des Erlöses als Spende an politische und soziale Projekte.
Fürs leibliche Wohl gibt’s ein hervorragendes Landbier aus der fränkischen Schweiz und natürlich allerhand Nichtalkoholisches, hauseigen Gegrilltes und selbstgebackenen Kuchen, sowie Nudeln, Wurst und Wein vom italienischen „Ya-Pasta“ – Stand.

vorläufiges Musikrogramm 2018 – Änderungen wahrscheinlich

Freitag 20. Juli
19 Uhr | Hobbygärtner | HaddnGaddn – Punkrock mit deutschen Texten
Die Hobbygärtner sind eine junge 4-köpfige Band, die bodenständigen Punkrock mit deutschen Texten spielen und im April 2014 ihre 1. EP mit dem Namen „Turbosaat“ in Eigenregie veröffentlicht haben. Vergleichbar ist die Musik mit Bands wie ZSK, Die Toten Hosen und Montreal.
Ihre Stärke ist ihre einzigartige Bühnenshow, die sie mit ausgefallenen Kostümen und Bühnenbild für jeden im Publikum unvergesslich machen.

21 Uhr | Big wide blue | Blues – Soul – Funk – Rock
Gute Songs wollen nicht archiviert, sondern gespielt, geliebt und gelebt werden. Bekanntes und weniger Bekanntes aus verschiedenen Epochen, wo immer es spannende Songs gibt: BIG WIDE BLUE will sie alle!!! So finden sich Großartigkeiten von Jimi Hendrix, Aretha Franklin, Mother’s Finest und den Beatles plötzlich neben weiteren von John Mayer, Beth Hart, Ruthie Foster oder vielen anderen. BIG WIDE BLUE, eine sechsköpfige Combo mit viel Spielfreude und Virtuosität.

Samstag 21. Juli

15:00 Uhr | Drum Art Groove Orchestra 
heyo … huhu, wilde Percussion-Rhythmen, stampfende Groove’s, 40 Schüler_innen von Drum-Art trommeln, shakern, schütteln, tanzen und animieren das noch wildere Publikum zum Mitmachen!

17 Uhr | E-WERK-BAND Erlangens hartnäckigste Band  – 36 Jahre Bier&Rock&Roll.
Ihre Straßentauglichkeit, und ihre innige Beziehung gerade zur Bismarckstraße haben die Jungs von unserer Erlanger E-W-B längst in die Ohren der hiesigen Fangemeinde geprägt, besingen sie doch seit jeher hervorragend mitgröhlbar z.B. in ihrem Gassenhauer „An`z Gehd Nu Nei“ den Allabend in der damaligen Kultkneipe „Freiburg“.
Teile der Band haben vor langer Zeit schon in der Bismarckstraße gehaust mit allem was dzugehört, einige Angehörige wohnen derzeit noch/wieder hier, und das eine oder andere Lied wurde in umliegenden Lokalitäten ausgeheckt.
Ihre Liebe zu Bier, Erlangen und Gesang versteckt sie dann auch nicht in leeren Krügen, sondern lässt sie freimütig und mit dem geneigten Publikum als Hintergrundchor `raus wie Sau! Da fetzt vielleicht mal der eine oder andere tanzbare englischsprachige Song zwischen die teils spitzbübischen und doch kritischen einheimischen Lieder, aber bald wird klar, wo die Band sich den Most holt, und am Ende so manches E-W-B-Auftritts liegen sich die Zuhörer im Allgemeinen Freude/trunken selig in den Armen. Da bleibt kein Glas/Auge trocken.

19 Uhr | CRAWLERS FROM VENUS | DAVID BOWIE TRIBUTE BAND
VON ZIGGY STARDUST BIS LET’S DANCE – Die Crawlers haben es sich zur Aufgabe gemacht, das musikalische Erbe des genialen Künstlers David Bowie fortzuführen. Seine großen Hits aber auch seine Liebhaberstücke auf die Bühne zu bringen. Die Tribute-Band aus dem Einzugsgebiet Nürnberg-Erlangen-Altdorf besteht aus Hannes Welsner (Bread & Butter), Oliver Spieß (Dillberg), Rolf Scharrer (Dillberg), Alfred Deutinger (Strange Days), Stephan „Zico“ Ziegler, Robert Holzmann (Sidewinder) ,Mila Fischer (Dr. Rabe) und Alicia Madlangbayan.

21 Uhr | SUPERSKANK | Punk mit SKA mit Jazz mit Rock mit Sprechgesang
Mit 17 sieht man Scheisse aus. Irgendwie wollen die Arme und Beine nicht zum Rest des Körpers passen, alberne Lachanfälle, Weltschmerz und Liebeskummer lassen vergessen, dass man doch eigentlich gerne erwachsen und reflektiert wirken möchte.
Mit 17 glüht aber auch die Begeisterung. Man träumt von einer besseren Welt und glaubt fest daran alles erreichen zu können. Der erste Iro, die erste Liebe, der erste Rausch. Der Sound von Superskank ist so ein typischer 17-jähriger. Ein rotzfreches Punkrockkid, das wie bekloppt auf Skamusik herumhüpft. Pubertierend, idealistisch, albern, liebeskrank und voller Energie. Dabei bringen die Herren Marc Mega und Co. den Sound mit der geballten Erfahrung und Power von 17 Jahren Bühne ohne Umschweife ins Ziel. Mitreißend, virtuos und stets perfekt pointiert.
Seit 2001 spielt die Band überall, wo sich die Gelegenheit auf ein kurzweiliges und amüsantes Konzert ergibt.
Musikalisch wandelte sich die Band im Lauf der Jahre weg von einer reinen Offbeat-SKA-Punk-Combo hin zu einer Rockband, die mit deutschen Texten umzugehen weiß, einer Band, die die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe ihrer Mitglieder aufgreift und miteinander kombiniert. So treffen bei Superskank die verschiedensten Elemente aufeinander. Da vermischen sich Punk mit SKA mit Jazz mit Rock mit Sprechgesang mit zarten Liebesliedern, lauter Politik und bedingungslosem Entertainment.

Sonntag 22. Juli

11 Uhr | Klezmaniaxx | Klezmer-Brass
Wie die Klezmer-Brassbands der 1920er spielen die Klezmaniaxx eine flotte, tanzbare Interpretation traditioneller Melodien. Dabei wird höchste Feierstimmung geboten: Lieder zum Mitklatschen und vor allem zum Mittanzen. Musik, die aus dem Bauch kommt und direkt in die Füße geht. Ruhig auf dem Platz sitzen bleiben kommt nicht in Frage!

13 Uhr | heimspiel Singer/Songwriter
Die Heimspiel-Konzertreihe wird über zehn Jahren von Singer/Songwritern aus dem Umfeld des Erlanger Zollhausviertels getragen. Es treten etwa zehn MusikerInnen auf, die jeweils drei Songs spielen. Auch auf dem Erlanger Bismarckstraßenfest wird seit Jahren ein Heimspiel ausgetragen.

14:30 Uhr | nicolas schmidt & poetry slam
Nicolas Schmidt liegt seit Jahren mit seinem Alter Ego „Herr Schmied“ mit seinen Schüler*innen im Clinch, mit einer Reihe junger Erlanger Slampoet*innen trägt er hier Texte über Gott* & die Welt vor.

15 Uhr | Erlanger Kneipenchor | trällern im Kneipenlicht
An den Tresen dieser Stadt.

16 Uhr | Les trois sans façon | Trio für französische Musik
Bei Konzerten begeistern Les trois sans façon das Publikum mit charmanter Moderation, aufschlussreichen Anekdoten und Humor. Sie nehmen uns mit auf eine Reise durch die vielfältige musikalische Landschaft Frankreichs. Keiner muss sich Gedanken machen, wohin die Reise führt, denn der französische Bandleader Christophe Jardin zieht das Publikum in seinen Bann und die Dinge passieren von ganz alleine. Manches ist poppig-modern, anderes ist tief verwurzelt im klassischen Chanson. „Les trois“ erlauben sich aber auch Ausflüge in groovigen Boogie oder melodische Baladen. Mit Reinfried Bartholomäus und Jan Plogsties am Piano, Akkordeon, Bass, Cajon und Gitarren hat sich ein Trio für französische Musik gefunden, das für Tiefgang und Spielfreude zugleich steht.

19 Uhr | LA BOUM |  Mix aus Folk, Ska, Polka, Gypsy und Rockabilly
Ihren charakteristischen Sound haben LA-BOUM bei zahlreichen Straßenmusiktouren auf heißen staubigen Straßen in Europas Metropolen gefunden und vieles vom Leben auf den Boulevards und in den Gassen mit aufgesogen. Ihre Musik erzählt von diesen Reisen. Sie enthält Einflüsse von Folk, Ska, Polka, Gypsy und Rockabilly neben süd- und osteuropäischen Akzenten. Der unverwechselbare Sound, den Banjo, Kontrabass, Waschbrett, Gypsygitarre und Akkordeon zusammen erzeugen, spricht für sich. Der stampfende Boum-Tschak-Rythmus macht ihn unverwechselbar.
Die Band in ein gängiges musikalisches Genre einzuordnen ist daher alles andere als einfach. Wo andere wie bekannte Bands klingen wollen oder versuchen, einen bestimmten Sound zu kopieren, setzt LA-BOUM eigene Duftnoten.

21 Uhr | Bird Berlin | pop elektro pop. Blühend glitzernd und glänzend duftend fliegen Bird Berlins Federn ans Ohr. Stampfende Beats beben in unser Gemüt und lassen Tanzfüße fanatisch kreischen. Ekstatische Erotik, die beliebte Bewegung in verwirrende Verzückung verwandelt. Musikorgasmen umschmeicheln unsre Sinne und verzaubern mit gigantischen Gefühlsräuschen. „Wir sind wie Gold“ gibt die letzte Antwort auf die nie gestellte Frage, was mit uns Tänzern in den dunklen Nächten wirklich wurde. Wäre da nicht der unendlich ausgeschmückte Kitsch und das allgegenwärtige dadaistisch-ironische Moment würden wir tatsächlich nicht wissen wohin mit diesen klingenden Lichtbrechungen an Spiegeln und Mensch, die Schönheit in Eleganz verwandeln.